Ein weiches Mikrofasertuch, eine Bürste mit Naturborsten, destilliertes Wasser in einer feinen Sprühflasche, pH-neutrale Seife auf Pflanzenbasis und ein altes Baumwolltuch bilden ein durchdachtes Set. Damit arbeitest du kontrolliert, vermeidest Kratzer und übermäßige Nässe, siehst Fortschritte sofort und stoppst rechtzeitig. Ergänzend sind Holzspatel für Paste, ein sauberes Poliertuch und ein luftiger Trockenplatz nützlich, um sauber, sparsam und wirksam zu pflegen.
Jedes Material reagiert anders, daher hilft ein kurzer Probelauf. Wähle eine unauffällige Ecke, befeuchte sanft, setze wenig Produkt ein und warte geduldig auf das Trocknen. Prüfe Farbe, Glanz, Griff und mögliche Ablösungen von Finish oder Farbstoff. Nur wenn alles stabil bleibt, überträgst du die Methode auf größere Flächen. Diese kleine Vorsicht spart Frust, Geld und verhindert vermeidbare Schäden.
Wasser ist nützlich, aber nicht immer freundlich. Nutze nur leicht angefeuchtete Tücher, vermeide stehende Nässe und trockne langsam, niemals auf Heizkörpern. Destilliertes Wasser verhindert Kalkränder, kurze Kontaktzeiten minimieren Quellen, Verzug und Fleckenbildung. Bei textilen Fasern arbeite punktuell, bei Holz stets in Maserungsrichtung, bei Leder nur nebelfeucht. So entsteht Sauberkeit ohne Quellschäden, Schrumpfung oder spröde Stellen.